Schaffhauser Nachrichten: Schulschliessungen: Bildungsreferent Raphaël Rohner kritisiert Kurzfristigkeit: «Wir haben eine absolute Ungewissheit»

18. Dezember 2020

Am Dienstag hat der Schaffhauser Regierungsrat entschieden, dass nächste Woche kein Schulunterricht stattfindet. Ob...

Keine Termine

Das Museum zu Allerheiligen verzeichnete im Jahr 2017 rund 26 000 Eintritte (+13 Prozent). Im Jahr zuvor waren es rund 23 000 gewesen. Das Museum Stemmler, das an der Sporrengasse in Schaffhausen Tierpräparate zeigt, empfing im letzten Jahr 2061 Personen, knapp ein Drittel ­davon waren Kinder.

Speziell viele Besucher zog die Ausstellung zu den Etruskern an, die noch bis zum Sonntag zu sehen ist – 7000 davon im letzten Jahr, bereits 7500 im Jahre 2018. «Wir hatten hier auf guten Publikumszuspruch gehofft – damit rechnen konnten wir allerdings nicht», sagte Direktorin ­Katharina Epprecht gestern an der Jahresmedienkonferenz des Museums.

«Die Etrusker haben uns in den letzten knapp fünf Monaten sehr viel Freude ­gemacht», sagte der für die Ausstellung zuständige Kurator Werner Rutishauser. «Das Besucherbuch quillt über vor Begeisterung.» In den letzten Wochen wurden zahlreiche zusätzliche Führungen durchgeführt. Auch findet der aufwendige ­Katalog zur Ausstellung regen Zuspruch – so wurden bereits rund 650 Exemplare verkauft. Die letzten Führungen durch die Ausstellungen finden am Sonntag statt – jeweils um 12 und 14 Uhr.


Beliebte Häppchen

Generell sind die Vermittlungsaktivitäten im Museum im letzten Jahr wichtiger geworden. Die im Frühling eingeführten «Museumshäppchen» – 30-minütige Kurzführungen, über die bei einem Mittag­essen diskutiert werden kann – seien zu einem Publikumsrenner geworden, sagte Katharina Epprecht. Ebenfalls auf reges Interesse gestossen sind die Mitmach-Hefte für Kinder, die etwa zur Etrusker-Ausstellung entwickelt wurden. Insgesamt wurden im letzten Jahr im Museum rund 180 Führungen gemacht.

Neben der Etrusker-Schau fanden im letzten Jahr auch Ausstellungen zur Reformation, zu Fotografie und Malerei («Das Ringen um die Wirklichkeit») und zur Manor-Kunstpreisträgerin Alexandra Meyer statt. Noch bis zum 2. April zu ­sehen ist die Ausstellung «Tour de Suisse – Schweizer Kleinmeister aus der Sammlung Bernhard Neher» mit Landschaften in kleineren Formaten.

«Das Programm im letzten Jahr war sehr attraktiv», sagte Kulturreferent Raphaël Rohner gestern. Das Museum sei ein wichtiger Leuchtturm im Kulturangebot der Stadt. «Das kulturelle Angebot gibt ­unserer Stadt Profil und unterscheidet Schaffhausen von anderen Städten gleicher Grösse», sagte Rohner. (dj.)

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