Schaffhauser Nachrichten: Schulschliessungen: Bildungsreferent Raphaël Rohner kritisiert Kurzfristigkeit: «Wir haben eine absolute Ungewissheit»

18. Dezember 2020

Am Dienstag hat der Schaffhauser Regierungsrat entschieden, dass nächste Woche kein Schulunterricht stattfindet. Ob...

Keine Termine

Die Etrusker-Ausstellung im Museum zu Allerheiligen übertraf alle Erwartungen. Die Besucherzahlen stiegen auf insgesamt 26 000 an.

von Ramona Pfund

Das Museum zu Allerheiligen hat ein überaus erfolgreiches 2017 hinter sich. «Die Kultur, und dazu gehört das Museum als wichtiger Leuchtturm, gibt der Stadt ein Profil und macht sie über die Grenzen hinaus bekannt», sagte der Schaffhauser Kulturreferent Raphaël Rohner zur Begrüssung der Gäste der Jahrespressekonferenz gestern Montag. Über die Stadt und die Region hinaus reichte im vergangenen Jahr und noch bis am kommenden Sonntag die Etrusker-Sonderausstellung. Sie lockte bis am vergangenen Wochenende 14 500 Besucherinnen und Besucher ins Museum (total 26 000, plus 13 Prozent). Kurator Werner Rutishauser freute sich zudem über den regen Verkauf des Ausstellungskatalogs sowie über 180 Führungen: «Das Publikum hat uns richtiggehend gestürmt. Nun freuen wir uns aber auch auf etwas ruhigere Zeiten.»


Regionaler Fokus zieht sich durch

Im Schatten der Etrusker stand die Wechselausstellung «Tour de Suisse», eine Auswahl an Schweizer Landschaftsansichten von Schweizer Kleinmeistern aus der Sammlung Bernhard Neher. Diese könne sich nun hoffentlich «im Frühlingslicht entfalten», da sie noch bis am 2. April geöffnet ist, sagte Museumsdirektorin Katharina Epprecht. Die nächste Sonderausstellung öffnet bereits am 27. April ihre Türen. Im Fokus steht die Schaffhauser Wolle – damit betritt das Museum Neuland, erklärt Kurator Daniel Grütter: «Erstmals widmet sich eine Ausstellung ausschliesslich den Werbeplakaten einer Schaffhauser Marke, die den Namen der Stadt bis 1994 in die Welt hinaustrug.»

Die Punkte auf dem Programm der zweiten Jahreshälfte sind ebenfalls sehr regional geprägt. In der Wechselausstellung zeigt das Allerheiligen viele Zeichnungen des 2012 verstorbenen Schaffhauser Karikaturisten Hansjörg Schweizer und stellt einige seiner Berufskolleginnen und -kollegen aus der Region vor. Im Kon­trast dazu wird die Sammlung Ferdinand Schalch stehen. Der Schaffhauser Geologe hat dem Museum mehrere Tonnen Steine vermacht. Zu seinem 100. Todestag in diesem Jahr präsentiert das Allerheiligen einige ausgewählte Objekte aus seinem über 30 000 Stück zählenden Fundus.

In der Gegenwartskunst konnte das Museum den in Schaffhausen aufgewachsenen Yves Netzhammer für eine Ausstellung gewinnen. Der Installationskünstler hat inzwischen Weltruf, weshalb eine derartige Sonderausstellung keine Selbstverständlichkeit ist. Für das Museum wird er eine spezielle, eigens vor Ort angefertigte Ausstellung inszenieren. Am 18. November startet zudem die Ernte-Ausstellung der Schaffhauser Kunstschaffenden, die alle zwei Jahre stattfindet.

 

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