Schaffhauser Nachrichten: Schulschliessungen: Bildungsreferent Raphaël Rohner kritisiert Kurzfristigkeit: «Wir haben eine absolute Ungewissheit»

18. Dezember 2020

Am Dienstag hat der Schaffhauser Regierungsrat entschieden, dass nächste Woche kein Schulunterricht stattfindet. Ob...

Keine Termine

Eine Rekordzahl vermeldete Singens Oberbürgermeister: 40 Gemeinden in der Region Schaffhausen und im Hegau organisieren im Rahmen der «Erzählzeit ohne Grenzen» Lesungen mit Autorinnen und Autoren.

von Wolfgang Schreiber

«Bleibt nicht in eurem Land», lautete die Empfehlung Raphaël Rohners an die im Café der Städtischen Bibliotheken Singen versammelten Medienleute.

Der Schaffhauser Stadtrat und Bildungsreferent war gestern zusammen mit Stadtbibliothekar Oliver Thiele und Barbara Tribelhorn von den Bibliotheken Schaffhausen sowie mit Alexandra Lampater, Kommunikation «Erzählzeit ohne Grenzen», von Schaffhausen in die Stadt unterm Hohentwiel gereist. Dort haben die Schaffhauser mit Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler die neunte Ausgabe des deutsch-schweizerischen Literaturfestivals «Erzählzeit ohne Grenzen» Singen–Schaffhausen vorgestellt. Ein grenzüberschreitendes Literaturfestival, das in 40 Gemeinden vom 7. bis 15. April 2018 stattfinden wird. Deshalb die Empfehlung Raphël Rohners, man solle die Lesungen gegenseitig besuchen und nicht nur die «im eigenen Land». Die Veranstaltungsplanung ist abgeschlossen, verkündete Oberbürgermeister Häusler. Monika Bieg, die neue Leiterin der Singener Bibliothek, hat zusammen mit Barbara Tribelhorn das Programm zusammengestellt und die 33 Autorinnen und Autoren, die in 40 Gemeinden aus ihren Werken lesen, eingeladen. An der letzten «Erzählzeit ohne Grenzen», so erinnerte Bernd Häusler, wurden 5000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Er hofft nun, dass sich auch dieses Jahr wieder viele sagen werden: «Hör ich mir an, geh ich hin.» Rohner bezeichnete die Erzählzeit im Frühjahr und die Museumsnacht im Herbst als kulturpolitische Erfolgsmodelle, die «auch ohne grosse Staatsverträge zustande kommen». Er lobte dafür auch die Gemeinden, die bereit sind, solche Events zu organisieren.

Selbstverständlich ist jede Lesung ein besonderes Ereignis, nicht nur weil der Eintritt überall gratis ist. Doch Monika Bieg und Barbara Tribelhorn freuen sich speziell auf Autoren wie Tim Krohn, der an der Eröffnung am Samstag, 7. April, in der Stadthalle Singen lesen wird. Sie meinten zudem: «Was wäre eine Erzählzeit ohne Arno Camenisch?» Sie sind gespannt auf das Wiederhören und Wiedersehen mit Helge Timmerberg, der 2012 Ramsen «gerockt» haben soll. Und sie freuen sich, dass so renommierte Autorinnen wie Monika Maron, Norbert Gstrein und Silvio Blatter zugesagt haben. Ein spezieller Leckerbissen verspricht die Lesung von Michail Schischkin in der Stadtbibliothek Schaffhausen und im Amtsgericht Singen zu werden. Das volle Programm liegt seit Mitte März online sowie an den Leseorten und in öffentlichen Einrichtungen der Region aus.

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