Schaffhauser Nachrichten: Roger Roth führt neu den TCS Schaffhausen

02. Mai 2022

Generationenwechsel beim TCS Schaffhausen: Die Mitgliederversammlung wählte am Freitag Roger Roth zum neuen...

Der Erweiterungs- und Sanierungsbedarf in den Schulen wird angegangen.

von Nathalie Homberger

Schaffhausen. Die Stadt Schaffhausen zählt aktuell rund 3350 Schülerinnen und Schüler. Nach professionell ermittelten Prognosen der Schülerzahlen soll es bis ins Jahr 2034/35 einen zusätzlichen Bedarf von 32 Klassen auf Kindergarten- und Primarstufe geben. Für die Oberstufe wird es einen voraussichtlichen Anstieg um neun Klassen geben. Allein aus dieser Sicht gebe es für die städtischen Schulen Entwicklungsbedarf, sagt Raphaël Rohner, Bildungsreferent der Stadt Schaffhausen. Zusammen mit Katrin Bernath, Baureferentin, Christian Ulmer, Präsident des Stadtschulrats, Cédric Perrenoud, Projektleiter Schulraumplanung von der Immoprogress AG, Kathrin Menk, Bereichsleiterin Bildung, sowie Musa Miftari, stellvertretender Bereichsleiter Hochbau, präsentierte er vor den Medien das neue Konzept der Schulraumplanung. Nicht nur aufgrund der steigenden Schülerzahlen benötige es mehr Schulraum, auch seien die vorhandenen Schulanlagen sanierungsbedürftig. «Investitionen in die Bildung sind wichtig und lohnen sich. Wir stärken damit den Bildungsstandort», fügt der Bildungsreferent hinzu.

Vorgehensweise und Priorisierung

In den letzten zwei Jahren wurde eine Schulraumplanung durchgeführt. Nun liegt das umfassende Konzept vor, das die zukünftige Entwicklung der städtischen Schulen, die Betreuungsangebote und die damit verbundenen nötigen Massnahmen in allen Schulen aufzeigt. Es beinhaltet eine Raumanalyse des Bestands, eine Analyse des Instandsetzungsbedarf sowie die Prognosen der Schülerzahlen. Ziel des Projekts ist es, möglichst zeitgemässen Schulraum auf allen Stufen und basierend auf den heutigen Anfoderungen im Unterricht anzubieten. Für Kindergarten und Primarstufe soll ausreichend Schulraum in den Quartieren angeboten werden. Zudem soll die bestmögliche Nutzung der bestehenden Raumkapazitäten, die Werterhaltung der Infrastruktur durch Sanierungen, die Stärkung des städtischen Betreuungsangebots sowie der Ausbau der schulischen Sportinfrastruktur erfolgen.
Nebst der Abklärung des Entwicklungsbedarfs liegt mit dem Gesamtentwicklungskonzept nun eine auf alle Schulanlagen abgestimmte Vorgehensweise und Priorisierung der Massnahmen vor. Als nächstes stehen die Machbarkeitsstudien für die Massnahmen an. In der Planungsphase befinden sich bereits zwei Projekte: die Sanierung und Erweiterung der Schulanlagen Steig und Kreuzgut. Zu letzterem gab es im Herbst 2019 bereits eine Volksabstimmung. Nun wird das Bauprojekt ausgearbeitet, die Umsetzung soll 2022 bis 2024 erfolgen. Das Projekt Steigschulhaus, bei dem es insbesondere um eine neue Turnhalle und unter anderem um die Erweiterung des Betreuungsangebots geht, befindet sich aktuell im Wettbewerbsverfahren. Die finanziellen Mittel für die Umsetzung der einzelnen Projekte werden jeweils den politischen Prozess durchlaufen und über die Budgets beziehungsweise über Vorlagen beim grossen Stadtrat beantragt.

Ausführliche Infos zur städtischen Schulraumplanung sind unter schulen-stadtsh.ch/schulraum zu finden.

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