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Schaffhauser Nachrichten: «Generation im Aufbruch» im Museum zu Allerheiligen: Eine kunstvolle Hommage an die Generation der Wegbereiter und Neudenker

08 Juli 2024

Rund 200 Personen besuchten am Freitag im Museum zu Allerheiligen die Vernissage zur Ausstellung «Generation im...

Diesmal fand die festliche Verleihung der Förderbeiträge in der Aula der Kantonsschule statt. Das hochkarätig besetzte Kuratorium vergab insgesamt 110’000 Schweizer Franken an sechs Kunstschaffende. Ein Atelierstipendium für 2025 geht an Jan Thoma.

von Gudrun Trautmann 

Es ist kein Geheimnis, dass Schaffhausen eine hohe Anziehungskraft für Kulturschaffende hat. Um den entsprechenden Nährboden für den «KulturRaum» zu schaffen, werden die hier ansässigen Künstlerinnen und Künstler seit 23 Jahren durch ansehnliche Förderbeiträge unterstützt. Im Gegensatz zu vielen anderen Förderrichtlinien gibt es keine Altersbegrenzung für die Bewerber und Kultursparten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Künstlerinnen und Künstler mindestens seit drei Jahren im Kanton leben, hier heimatberechtigt sind, ihr Atelier in Schaffhausen haben oder früher mindestens 15 Jahre hier gelebt haben.

Ziel sei es, den oft in prekären finanziellen Verhältnissen lebenden Künstlern eine inspirierende Auszeit zu ermöglichen, sagte Kuratorin Cristina Baumgartner-Spahn bei der Vergabe des Atelierstipendiums an Jan Thoma. Der Fotokünstler und Kulturveranstalter darf 2025 für ein halbes Jahr in einer Wohnung in Berlin-Mitte leben und arbeiten und die dortige Kulturszene als Quelle für Anregungen nutzen.

Ausnahmsweise nur ein Stipendium

Weil es nur drei Bewerber aus der Bildenden Kunst für die Atelierstipendien des Kantons gab, entschied sich die Jury, ausnahmsweise nur eines zu vergeben. «Es geht nicht nur darum, die Plätze zu füllen», sagte Cristina Baumgartner-Spahn. Voraussetzung seien Qualität, Motivation und Ernsthaftigkeit. Gleiches gilt auch für die Vergabe der Förderbeiträge, für die diesmal 25 Gesuche vorlagen. Insgesamt konnten 110’000 Schweizer Franken an sechs Künstler oder Künstlerkollektive vergeben werden.

Für das Fachkuratorium begründete Bettina Spoerri als Vorsitzende die diesjährige Auswahl. Entscheidend seien Professionalität und Einzigartigkeit des künstlerischen Engagements. Die klassische Sparteneinteilung sei überholt. Die Darstellungsformen vermischten sich. Digitale Medien wie Podcasts oder Game-Projekte hätten längst Einzug in die Kunst gehalten. Keine leichte Aufgabe für das Kuratorium. Das Auswahlverfahren erfolge in einer grundsätzlichen Offenheit, sagte sie und dankte dem Ende des Monats scheidenden Kulturbeauftragten des Kantons und Geschäftsführer der Kuratoriums Roland Hofer für dessen humorvolle Begleitung.

 Schwerpunkt Bildende Kunst

Während Tanz, Theater und Performance diesmal kaum vertreten waren, lag der Schwerpunkt der eingereichten Bewerbungen bei der Bildenden Kunst. Regierungsrat Patrick Strasser und Stadtrat Raphaël Rohner übergaben schliesslich die Förderzertifikate mit launigen Worten an das Künstlerinnenkollektiv «k medusa» für ihre Spurensuche im ländlichen Raum (Noëlle Guidon, Wayra Siles, Gabriella Alvarez-Hummel; 15’000 Franken), den Schriftsteller Walter Millns (15’000 Franken), Marion Ritzmann für ihr Buchprojekt (20’000 Franken), Beat Toniolo für ein Filmprojekt (20’000 Franken), Samuel Vonäsch für die narrative Entwicklung eines Games (25’000 Franken) sowie an die Musiker Beat Wipf und Marc Zimmermann für die Realisierung eines Tonträgers (15’000 Franken).

Patrick Strasser würdigte die Unabhängigkeit des Kuratoriums und ermunterte Bewerber, die diesmal nicht zum Zuge gekommen sind, sich erneut zu bewerben. «In 23 Jahren wurden 132 Förderbeiträge und 43 Atelierstipendien vergeben», sagte er. Raphaël Rohner dankte Roland Hofer, der der Preisverleihung in all den Jahren einen persönlichen Akzent gegeben habe. 

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Regierungsrat Patrick Strasser (l.) und Stadtrat Raphaël Rohner (r.) übergeben dem Künstlerinnenkollektiv «k medusa» (Noëlle Guidon, Wayra Siles und Gabriella Alvarez-Hummel) nicht nur Blumen, sondern auch ihren Förderbeitrag. Bild: Gudrun Trautmann

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