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Schaffhauser Nachrichten: Regierungsratswahlen: SVP will FDP-Montanari nicht im Weg stehen – ein offizielles Bekenntnis fehlt

17 Mai 2024

Keine offizielle Unterstützung für den FDP-Regierungsratskandidaten Montanari, kein Bekenntnis zu den Freisinnigen....

Am Mittwochabend wurde zum ersten Mal der Ökumenische Medienpreis der Schaffhauser Landeskirchen an drei Personen verliehen, die ihre Religion auf verschiedenen Wegen der Öffentlichkeit näher bringen.

von Alfred Wüger

Zwar platzte der Zunftsaal an der Vordergasse 58 am frühen Mittwochabend nicht gerade aus allen Nähten, aber dennoch waren viele Interessierte gekommen, um die Verleihung des ersten Ökumenischen Medienpreises der Schaffhauser Landeskirchen in drei Kategorien mitzuerleben.

Einleitend sagte Kirchenratspräsident Wolfram Kötter, dass die Präsenz der Landeskirchen in der Medienlandschaft des Kantons Schaffhausen sehr stark sei, dies im Vergleich mit anderen Kantonen, und er verwies auf die Kanäle Presse, Radio und Fernsehen. Im Gespräch mit der Medienfachfrau Naomi Preisig ging es um die Frage «Kann der Glaube geweckt werden durch die Präsenz in den Medien?». Diese Frage wurde bejaht, und man näherte sich nun dem Kern des Anlasses, nämlich den drei ausgezeichneten Beiträgen in Presse, Funk und Fernsehen. Die Herausforderungen an die Beiträge in allen Sparten sind die gleichen: Kurz, knapp, aber nicht allzu stark vereinfachend sollen sie sein.

Zwei Pfarrer und eine Katholikin

Der erste Preisträger in der Kategorie Zeitung ist der Herblinger Pfarrer und Dekan der Reformierten Kirche Schaffhausen, Peter Vogelsanger. Er wurde ausgezeichnet für seinen Beitrag «Wer ist unser Vater?» im Rahmen der Kolumne «Die Bibel einfach erklärt», die seit 2019 in den «Schaffhauser Nachrichten» erscheint.

In der Jury sass neben Stadtrat Raphaël Rohner und Naomi Preisig auch der Zürcher Theologieprofessor Ralph Kunz, aus dessen Begründung für die Preisverleihung zitiert wurde: «Peter Vogelsanger versteht es, das sensible Thema mit theologischem Tiefsinn aufzugreifen und eine entwicklungspsychologische Pointe zu setzen: befreiend und zutiefst evangelisch.» In der Sparte «Gedanke zum Tag», seit 2010 von Radio Munot ausgestrahlt, jeweils am Morgen um 6.50 Uhr, von 90 Sekunden Dauer, ging der Preis an den christkatholischen Pfarrer Klaus Gross für den Beitrag «Was für ein Früchtchen». Er bezog sich dabei auf den 127. Psalm und zeigte den Weg vom «Früchtchen» zur Frucht auf. Raphaël Rohner lobte, dass das Thema «alltagsnah und mit Sprachwitz» vermittelt werde, «mit hohem Identifikationswert» und einen «tiefgründigen und augenzwinkernden Bogen von der Sorge zum Segen» schlage.

In der dritten Kategorie wurde eine Folge der Sendung «Gedanke am Wuchenend» im Schaffhauser Fernsehen, jeweils samstags ab 18.55 Uhr, gewürdigt. Sie trug den Titel «Du spinnst wohl!» und stammt von der Katholikin Andrea Honegger. Sie nahm darin Bezug auf ein Wandgemälde in der Neuhauser Kirche. Es gehe darum, dem Beleidiger zu verzeihen. Das sei «Deeskalation im Kleinen, ganz unscheinbar an der Kirchenwand, aber umso effizienter im Alltag».

Der Ökumenische Medienpreis ist eher symbolischer Natur: ein Gutschein, ein Theaterbesuch, ein Regenschirm. Man darf aber gespannt sein auf die weiteren Verleihungen.

Musikalisch umrahmt wurde der Anlass, der für die Geehrten in einem gemeinsamen Abendessen ausklang, von Christoph Honegger vom Verband Katholischer Kirchenchöre Schaffhausen, der auf der Panflöte rumänische Weisen und Tänze darbot.

 

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Andrea Honegger (r.) und Klaus Gross (2. v. r.) wurden für ihre Leistungen mit dem Ökumenischen Medienpreis geehrt. Bild: Michael Kessler

 

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